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sabisteb

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Dienstag, 3. Januar 2017, 19:09

Ein Jahr „Mein Kampf“-Edition „Wir haben 85.000 Bücher verkauft“

Zitat

Als die Urheberrechte an Adolf Hitlers Machwerk „Mein Kampf“ ausliefen, brachte das Institut für Zeitgeschichte (IfZ) in München eine kommentierte Ausgabe der Hetzschrift auf den Markt. Institutsdirektor Andreas Wirsching - er ist auch Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Deutschen Historischen Museums in Berlin - spricht ein Jahr nach der Veröffentlichung im Interview der Deutschen Presse-Agentur über einen ungeplanten Bestseller und erklärt, warum er „Mein Kampf“ im Geschichtsunterricht auch kritisch sieht.

Auch wenn Sie das nicht wollten: Die kritische „Mein Kampf“-Ausgabe Ihres Institutes ist längst zum Bestseller geworden. Hat Sie das überrascht?

Dass es bei den 4000 Exemplaren der ersten Auflage nicht bleiben würde, davon sind wir schon ausgegangen. Aber inzwischen sind wir bei 85.000 verkauften Büchern. Ende Januar kommt die sechste Auflage auf den Markt. Diese Verkaufszahlen haben uns überrollt, damit konnte wirklich niemand rechnen.
http://www.tagesspiegel.de/berlin/ein-ja…t/19202408.html


Nein, damit konnte NIEMAND rechnen...
Ist das nun eine gute oder schlechte Nachricht, dass sich die annotierte Version so gut verkauft?
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Restitutus

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Mittwoch, 4. Januar 2017, 10:45

Das kommt darauf an, wer die Käufer waren.
Wäre ich ein Betrüger, würde ich mich jetzt mit Politik oder
mit Literatur beschäftigen, mit irgend etwas Überflüssigem.

Ivan Cankar, slowenischer Schriftsteller

sabisteb

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Mittwoch, 4. Januar 2017, 11:22

Ich glaube nicht, dass das alles Geschichtslehrer und Historiker waren. So viele gibt es in Deutschland nicht.
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