Peter Kaeding - Die Hand über der ganzen Welt: Johann Friedrich Cotta - Der Verleger der deutschen Klassik
Erscheint März 2009
Die erste große Cotta-Biographie - zum 350-jährigen Cotta-Verlagsjubiläum
Nie zuvor ist der Lebenslauf dieses »seligen Barons« (Heinrich Heine) so kenntnisreich geschildert worden, mit so viel ironischem Verständnis für den Widerstreit zwischen Ökonomie und geistigem Anspruch. Eine mitreißende Biographie aus der großen Zeit des geistigen Deutschland.
1787 übernahm der 23 Jahre alte Johann Friedrich Cotta (1764 -1832) nach dem Jurastudium das nicht eben glanzvolle Familienunternehmen, die Cotta’sche Verlagsbuchhandlung in Tübingen. Als er starb, war er nicht nur der Buchhändlerfürst Deutschlands, Eigentümer zahlreicher Industrieunternehmen, sondern auch der Regent eines Zeitungsimperiums, dessen Glanz bis in unsere Tage strahlt. Fleiß, Fairness und ein Gespür für Themen, die die geistige Elite Deutschlands interessierten, machten diesen Mann, über dessen sparsamen Lebenszuschnitt mancher Zeitgenosse den Kopf schüttelte, zu einem intellektuellen Strategen.
Cotta gelang es nicht nur, unter seinem Verlagsnamen Autoren wie Goethe, Schiller, Hölderlin, Schelling, Alexander von Humboldt, Jean Paul und viele andere zu vereinen. Er schuf mit der europaweit berühmten »Allgemeinen Zeitung«, mit dem »Morgenblatt für gebildete Stände«, mit den »Horen« und einem ganzen Strauß von Frauenzeitschriften liberale Diskussionsforen, die nicht selten die Obrigkeit herausforderten.

What color is time? Where do the thoughts of the dead go? How is it diseases spread but miracles don't? Have you ever thought of that?
(Terra Incognita - Ruth Downie)
2008 gelesen: 86 Bücher = 28.978 Seiten
2009 gelesen: 90 Bücher = 36.443
Seiten
2010 gelesen: 37 Bücher = 12.709 Seiten (1.3.2010)
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